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Bildungsminister stellt Pädagogische Werkstatt Individualisierung vor - ein Kooperationsprojekt von Robert Bosch Stiftung – Landesinstitut für Pädagogik und Medien – Saarländischer Schulpreis

28.5.2012, Newsletter 10/2012

- ein Angebot für Schulen -

Dienstag, 5. Juni 2012, 14-16 Uhr, Bildungsministerium

(Einladung und Informationsflyer hier zum Download)

Zum vierten Mal wird in der ersten Juniwoche 2012 der Saarländische Schulpreis ausgeschrieben. Veranstaltet von der Stiftung Demokratie Saarland und der Landeselterninitiative für Bildung e.V. in Kooperation mit der Gesamtlandeseltern- und Gesamtlandesschülervertretung sowie dem Landesinstitut für Pädagogik und Medien. Die Schirmherrschaft hat der Minister für Bildung und Kultur Ulrich  Commercon übernommen. Zum Programm des Preises gehören seit Beginn zwei Seminare, "Was ist eine gute Schule?" und "Forum Schulentwicklung – Anstöße und Aufbrüche“ sowie die Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen "Bilungsforum", die sich alle mit den Rahmenbedingungen für Unterricht und Lernen sowie Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung an Schulen beschäftigen. Nun wird das Programm erweitert um die "Pädagogische Werkstatt Individualisierung". Wir freuen uns, dass wir vom Saarländischen Schulpreis die Robert Bosch Stiftung gewinnen konnten, ihre Kompetenz zur Verfügung zu stellen und sich an dem Projekt finanziell zu beteiligen. Und wir freuen uns über die Mitwirkung des Landesinstituts für Pädagogik und Medien.

Die „Pädagogische Werkstatt Umgang mit Heterogenität/Individualisierung“ wurde von der Akademie des Deutschen Schulpreises der Robert Bosch Stiftung und der Heidehof Stiftung bundesweit dreimal durchgeführt. Sie wird jetzt mit Unterstützung des Ministers für Bildung und Kultur in Kooperation mit dem Landesinstitut für Pädagogik und Medien sowie dem Saarländischen Schulpreis für Schulen im Saarland angeboten, die ein tragfähiges Konzept entwickeln, ihre Schul- und Unterrichtsgestaltung an den Lernvoraussetzungen und Lernprozessen der Schülerinnen und Schüler zu orientieren und deren individuelle Entwicklung zu fördern. Die Werkstatt wird durchgeführt von Ingrid Kaiser, ehemalige Pädagogische Leiterin der Helene-Lange-Schule Wiesbaden, und Dr. Annemarie von der Groeben, ehemalige Didaktische Leiterin der Laborschule Bielefeld.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen über Lernen und Unterricht nicht nur nachdenken, sondern die gemeinsame Reflexion konkret an exemplarischen Beispielen in Unterrichtsplanung umsetzen. Die Werkstatt besteht aus vier Bausteinen, die jeweils zwei Tage umfassen (Do. 17 Uhr bis Sa. 15 Uhr, Europäische Akademie Otzenhausen) und ist kontinuierlich für eine feste Teilnehmergruppe angelegt. Die Bausteine sind auf über ein Jahr verteilt, so dass ein parallel verlaufender Entwicklungsprozess ermöglicht wird. Die erarbeiteten Elemente werden in den Schulen erprobt, diese Erfahrungen gehen in die folgenden Werkstattbausteine ein. Auf der Basis von Inputs und Beispielen werden gemeinsam übertragbare Elemente zur Unterrichtsplanung und -durchführung erstellt. Konsequenzen für die Schulentwicklung werden jeweils am Ende thematisiert.

Baustein 1: Wege des Verstehens / Problemorientierung und Aufgabenkonstruktion (30.8.-1.9.2012)

(jeweils an Beispielen erarbeitet mit Transfer auf die Fachdidaktiken)

Baustein 2: Unterrichtsplanung / fachliches und fächerverbindendes Lernen (31.1.-2.2.2013)

Baustein 3: Lernbegleitung, Beratung, Leistungsbewertung (23.-25.5.2013)

Baustein 4: Unterrichts- und Schulentwicklung / Rahmenbedingungen (10.-12.10.2013)